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Betreff – Teppichboden - Test Ökotest 03/2005         »zurück


Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend erhalten Sie ausführliche Informationen zu unseren Aktivitäten auf
den Teppichboden-Test im ÖKO-Test 3/2005.
Außerdem finden Sie in der Anlage den von uns in Auftrag gegebenen
Untersuchungsbericht sowie die dazugehörige Stellungnahme.
Wir sind froh und sehr erleichtert, dass die Ergebnisse (besonders der
Speicheltest nach EN-71-3) belegen, dass keinerlei Gefährdung für die Nutzer
unserer Teppichböden zu befürchten ist.
Trotzdem haben wir alles daran gesetzt, den Bleibelastungen auf die Spur zu
kommen und sie in Zukunft auszuschliessen.

Es folgt der Bericht:
Nachdem wir vom ÖKO-Test die Prüfergebnisse erhalten hatten, habem wir uns
unverzüglich mit unserem Labor in Verbindung gesetzt, um die Zahlen mit unseren
Prüfergebnissen abzugleichen und die Bedeutungen der Abweichungen auszuwerten.
Den Prüfbericht und die Stellungnahmen unseres Labors anbus analytik gmbh sowie
unser Anschreiben haben wir dem ÖKO-Test rechtzeitig vorgelegt (Anlage 1 + Anlage 2).
Leider ist der ÖKO-Test auf die Ausarbeitungen nicht detailliert eingegangen.
Dabei wäre aus unserer Sicht besonders das Ergebnis der sonst vom ÖKO-Test oft
herangezogenen Methode EN-71-3 ( Speicheltest) für die Einschätzung der Leser zu
einer gesundheitlichen Gefährdung besonders wichtig gewesen.
Auch der ökologische Vorteil unserer Kollektion Friesland natur, der Verzicht auf den
gesamten Färbeprozess, wurde unberücksichtigt gelassen. Dies in einen Bezug zu
dem anfänglich etwas stärker wahrzunehmenden Wollgeruch zu setzen , wäre
sicherlich eine Information, die dem Leser in seiner Beurteilung zu der
Geruchsbewertung mehr Klarheit gegeben hätte.
Nachdem wir die ersten Werte aus dem Labor erhalten hatten und wussten, dass
die natürlichen mineralischen Füllstoffe des Naturlatex-Compounds die Ursache für
die gefundenen Bleiwerte waren, haben wir uns sofort mit unserem Lieferanten
zusammengesetzt, um einen völlig unbelasteten Füllstoff zu finden, der technisch
für unsere Ansprüche geeignet ist. Ganz aktuell haben wir aus unserem Labor
positive Ergebnisse vorliegen, die auch schon in der Labor-Stellungnahme erwähnt
werden. Nachdem nun noch einige Tests erfolgen müssen, um produzieren zu können,
gehen wir davon aus, kurzfristig und dauerhaft eine Lösung gefunden zu haben,
die unseren eigenen Ansprüchen voll entspricht und unseren Kunden zeigt, dass
wir alles tun, das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.
Der Grund, warum wir trotz unser permanenten umfangreichen Untersuchungen nicht
selbst auf die Verunreinigung der mineralischen Füllstoffe mit Blei gestossen
sind, liegt hauptsächlich in der Untersuchungsmethode begründet. Durchgeführte
Untersuchungen nach der Richtlinie EN-71-3 (Speicheltest) haben in der
Vergangenheit wie bei unseren Nachuntersuchungen keine Belastung ergeben.
Sobald die erste Produktion mit dem neuen Füllstoff fertiggestellt ist, werden
wir den ÖKO-Test um einen Nachtest bitten.

Wir hoffen, Ihre Fragen mit diesen Informationen zufriedenstellend beantwortet
zu haben. Zu weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur
Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Schade
Geschäftsführer

Stellungnahme von nordland              Stellungsnahme des Labors (pdf)               Prüfbericht des Labors (pdf)

 

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